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Sachlich. Mathematisch. Kostenlos.

Die Mathematik hinter den Quoten.

Hier erklärt wettplanet.de, wie Sportwetten-Quoten zustande kommen, welche Wahrscheinlichkeit in ihnen steckt und wie viel davon auf die Marge des Buchmachers entfällt — sachlich, datenbasiert und mit nachvollziehbaren Rechenwegen.

Ein ansteigender Bogen aus Kugeln, der an seinem höchsten Punkt eine grüne Kugel trägt — Sinnbild für die in Quoten steckende Wahrscheinlichkeit

Quote → eingepreiste Wahrscheinlichkeit

1,85 54,05 %
2,00 50,00 %
3,40 29,41 %
4,50 22,22 %

P = 1 ÷ Quote

Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Dezimalquote ist schlicht ihr Kehrwert: 1 ÷ Quote. Je niedriger die Quote, desto höher die Wahrscheinlichkeit.
3 Quotenformate erklärt
1 ÷ Quote die Grundformel
100 % redaktionell & kostenlos

Worum es auf wettplanet.de geht

Jede Sportwetten-Quote ist eine verdichtete Aussage über Wahrscheinlichkeit. In der in Deutschland üblichen Dezimalschreibweise lässt sich diese Aussage direkt herauslesen: Der Kehrwert der Quote — 1 ÷ Quote — ergibt die Wahrscheinlichkeit, die der Buchmacher dem Ergebnis zuschreibt. Eine Quote von 2,00 entspricht 50 %, eine Quote von 1,50 rund 67 %. Wer diese eine Rechnung beherrscht, sieht hinter jeder Zahl die Einschätzung, die in ihr steckt.

Zugleich enthält jede Quote mehr als nur eine Wahrscheinlichkeit: Sie ist um die Marge des Anbieters reduziert. Rechnet man die eingepreisten Wahrscheinlichkeiten aller Ausgänge eines Marktes zusammen, ergibt sich nie genau 100 %, sondern stets ein höherer Wert. Dieser Überhang ist die kalkulierte Spanne, mit der der Buchmacher unabhängig vom Ausgang rechnet. wettplanet.de zeigt, wie sich beide Größen — Wahrscheinlichkeit und Marge — aus den Quoten herauslösen lassen, und zwar Schritt für Schritt und an konkreten Beispielen statt an bloßen Behauptungen.

Themenbereiche

Drei Bausteine, um Quoten zu verstehen

Die Inhalte sind in drei aufeinander aufbauende Themenbereiche gegliedert. Sie lassen sich der Reihe nach lesen oder einzeln als Nachschlagewerk nutzen.

Im Bereich Quoten verstehen geht es um die Grundlagen: wie eine Quote aufgebaut ist, was Dezimal-, Bruch- und American-Notation unterscheidet und was eine einzelne Quote über Auszahlung und eingepreiste Wahrscheinlichkeit verrät. Die Wett-Mathematik setzt dort an, wo die Rechnung beginnt — bei der Umrechnung von Quoten in Wahrscheinlichkeiten, der Bestimmung der Buchmacher-Marge und dem Erwartungswert einer Wette. Der Bereich Wettstrategien ordnet schließlich gängige Ansätze wie Value Betting und Bankroll-Management mathematisch ein und erklärt, warum die meisten Wettsysteme der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf Dauer nicht standhalten.

Die wichtigsten Rechnungen auf einen Blick

Grundformeln rund um die Quote
Frage Formel Beispiel
Eingepreiste Wahrscheinlichkeit 1 ÷ Quote 1 ÷ 2,00 = 50 %
Auszahlung im Gewinnfall Einsatz × Quote 10 € × 1,85 = 18,50 €
Buchmacher-Marge Σ (1 ÷ Quote) − 100 % 104,81 % − 100 % = 4,81 %
Erwartungswert je 1 € p × (Quote − 1) − (1 − p) 0,52 × 1,10 − 0,48 = +0,092

Jede dieser Rechnungen ist in den Artikeln ausführlich hergeleitet — von der Umrechnung einer Quote bis zur Buchmacher-Marge.

Häufige Fragen

Wie rechnet man eine Quote in eine Wahrscheinlichkeit um?

Bei einer Dezimalquote ist die eingepreiste Wahrscheinlichkeit schlicht ihr Kehrwert: 1 ÷ Quote. Eine Quote von 2,00 entspricht 50 %, eine Quote von 4,00 entspricht 25 %. Je niedriger die Quote, desto höher die Wahrscheinlichkeit, die der Buchmacher dem Ergebnis zuschreibt.

Was ist die Buchmacher-Marge?

Die Marge (auch Overround oder Vig) ist der Betrag, um den die Summe aller eingepreisten Wahrscheinlichkeiten eines Marktes über 100 % liegt. Bei einem fairen Markt läge die Summe bei genau 100 %; der Überhang ist die kalkulierte Spanne, mit der der Anbieter unabhängig vom Ausgang rechnet.

Was bedeutet eine Quote von 1,85?

Eine Quote von 1,85 zahlt im Gewinnfall das 1,85-Fache des Einsatzes aus — der Einsatz ist darin enthalten, der Reingewinn beträgt also 0,85 € je eingesetztem Euro. Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit liegt bei 1 ÷ 1,85, also rund 54 %.

Was bedeutet Value Betting?

Von Value spricht man, wenn die tatsächliche Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses höher ist als die in der Quote eingepreiste. Mathematisch ist der Erwartungswert dann positiv. Die Schwierigkeit liegt nicht in der Formel, sondern in der zuverlässigen Schätzung der wahren Wahrscheinlichkeit.

Gibt wettplanet.de Wett-Tipps?

Nein. wettplanet.de ist ein redaktionelles Informationsangebot zur Mathematik hinter Sportwetten-Quoten. Die Inhalte erklären Rechenwege und Begriffe; sie sind keine Wettempfehlung und kein Versprechen auf Gewinne. Wetten sind Glücksspiel und ab 18 Jahren erlaubt.

Hinweis

Wetten sind Glücksspiel. Auch eine mathematisch korrekt bewertete Wette kann verloren gehen — über kurze Zeiträume entscheidet der Zufall. Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich dem Verständnis der zugrunde liegenden Rechnung, nicht der Aufforderung zum Wetten.